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Wie groß muss ein QR-Code sein? Leitfaden für den Druck

August 31, 2026

Die ehrliche Antwort lautet: es hängt davon ab, wie weit die Leute entfernt stehen. Es gibt eine einfache Regel, die nah herankommt, und einige Zuschläge, die wichtiger sind als die Regel selbst.

Die 10:1-Regel

Ein QR-Code sollte etwa ein Zehntel der Entfernung messen, aus der gescannt wird.

Scan-Entfernung Mindestgröße
10 cm (Visitenkarte) 2 x 2 cm
30 cm (Flyer, Speisekarte) 3 x 3 cm
1 m (Tischaufsteller, Regal) 10 x 10 cm
3 m (Schaufenster, Plakat) 30 x 30 cm
10 m (große Beschilderung) 1 x 1 m
20 m (Großfläche) 2 x 2 m

Die Regel ist eine Untergrenze, kein Zielwert. 20-30% mehr kosten im Druck fast nichts und bringen viel Sicherheit.

Mindestgröße im Druck für vier typische Platzierungen nach der 10:1-Regel.
Mindestgröße im Druck für vier typische Platzierungen nach der 10:1-Regel.

Das absolute Minimum

2 x 2 cm. Darunter lösen die meisten Handykameras die einzelnen Module auf bequemer Armlänge nicht mehr auf, egal wie gut der Druck ist. Manche Quellen nennen 1,5 cm; das funktioniert - auf einem neuen Handy, bei gutem Licht, mit kurzer URL. Als Planungsgröße taugt es nicht.

Wann Sie größer gehen sollten

Je Punkt 20-30% zugeben:

  • Wenig Licht - Restaurants, Bars, Abendveranstaltungen.
  • Gewölbte Flächen - Flaschen, Dosen, Becher, runde Verpackungen.
  • Glänzendes oder laminiertes Material - Reflexe überstrahlen das Muster.
  • Dichter Code - eine lange vCard braucht mehr Fläche je Modul als eine kurze URL.
  • Ältere Zielgruppe - ältere Geräte, schlechtere Kameras.
  • Bewegte Betrachter - ein Code am Fahrzeug oder im Bahnhof bekommt Sekundenbruchteile.

Diese Zuschläge addieren sich. Eine dichte vCard auf einer glänzenden, gewölbten Flasche in einer dunklen Bar braucht ein Vielfaches des Faustwerts.

Auflösung: was exportieren

Physische Größe und Dateiauflösung sind zwei verschiedene Probleme. Die richtige Größe mit falscher Auflösung ergibt trotzdem einen unlesbaren Code.

  • Für Druck SVG exportieren. Vektorbasiert, in jeder Größe scharf, und das Format, das jede Druckerei am liebsten bekommt. Die wichtigste Entscheidung auf dieser Seite.
  • Wenn es PNG sein muss, mindestens 300 dpi in Endgröße. Ein 5 x 5 cm großer Code sind bei 300 dpi rund 600 x 600 px. Eine Großfläche braucht Vektor - das lässt sich nicht mit Pixeln lösen.
  • Für Bildschirme genügen meist 512 px, 1024 px falls gezoomt wird.

Unser Editor exportiert SVG, PNG, JPG und WebP mit Größenvorgaben bis 4096 px.

Besser: den Code weniger dicht machen

Die physische Größe ist nur die halbe Rechnung. Die andere Hälfte ist die Anzahl der Module - und die bestimmen Sie:

  • URL kürzen. example.com/x ergibt ein viel gröberes Raster als derselbe Link mit vier Tracking-Parametern.
  • Optionale vCard-Felder weglassen. Postanschriften und Freitext sind die üblichen Verdächtigen.
  • Fehlerkorrektur nicht höher setzen als nötig. Stufe H bringt Robustheit und zusätzliche Module; Q ist für die meisten Drucksachen richtig.

Weniger Inhalt bedeutet dickere Module bei gleicher Fläche - und damit größere Scan-Entfernung. Oft ist es leichter, den Inhalt zu kürzen, als im Layout mehr Platz freizuräumen.

Ruhezone

Unabhängig von der Größe: rundum freien Rand lassen, etwa 8-10% der Codebreite auf allen vier Seiten. Gestalter schneiden regelmäßig hinein, damit das Layout aufgeht - eine häufige Ursache für Codes, die am Bildschirm scannen und im Druck nicht.

Vor der Auflage testen

Einen Probedruck in Endgröße auf dem echten Material anfertigen und scannen:

  • aus der Entfernung, aus der später wirklich gescannt wird
  • bei dem Licht, in dem der Code später hängt
  • mit zwei verschiedenen Handys

Wenn es hakt, eine Größe hochgehen. 5.000 Flyer neu zu drucken kostet erheblich mehr, als den Code gleich 20% größer zu setzen.

Loslegen? QR-Code kostenlos erstellen und für den Druck als SVG exportieren.